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Eigenkapitalrendite 5-8% nach Steuern

Wirtschaftlichkeit von Mieterstrom für WEGs

Mieterstrom bietet Wohnungseigentümergemeinschaften und Vermietern attraktive Renditen. Erfahren Sie, wie sich Ihre Investition rechnet, welche Erträge Sie erzielen können und wie schnell sich die Anlage amortisiert. Inklusive konkreter Beispielrechnungen für Düsseldorfer Mehrfamilienhäuser.

Ertragsquellen beim Mieterstrom

Beim Mieterstrom generieren Sie Erträge aus drei Quellen: Stromverkauf an Mieter, Mieterstromzuschlag nach EEG und Einspeisevergütung für Überschussstrom. Der Stromverkauf erfolgt zu einem Preis bis zu 20% unter dem örtlichen Grundversorgungstarif und ist damit für Mieter attraktiv. Sie als Eigentümer erzielen deutlich höhere Erträge als mit reiner Volleinspeisung.

Für Mehrfamilienhäuser ab 4 Wohneinheiten geeignet
Attraktive EEG-Vergütung plus Mieterstromzuschlag
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Beispielrechnungen Mehrfamilienhäuser

Die Wirtschaftlichkeit hängt von Gebäudegröße, Stromverbrauch und Teilnahmequote ab. Ein typisches Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten und 25 kWp Anlage erzielt nach unserer Erfahrung eine Eigenkapitalrendite von 6-8% nach Steuern. Die Investition amortisiert sich nach 10-13 Jahren, danach fließen für weitere 15-20 Jahre steuerfreie Erträge.

Kleines MFH (6 Wohneinheiten)

Investition: 28.000 Euro (15 kWp). Jahresertrag: 2.400 Euro. Eigenkapitalrendite: 5,8% nach Steuern. Amortisation: 12 Jahre. Teilnahmequote: 65%.

Mittleres MFH (12 Wohneinheiten)

Investition: 45.000 Euro (25 kWp). Jahresertrag: 4.200 Euro. Eigenkapitalrendite: 7,2% nach Steuern. Amortisation: 11 Jahre. Teilnahmequote: 70%.

Großes MFH (24 Wohneinheiten)

Investition: 75.000 Euro (45 kWp). Jahresertrag: 7.800 Euro. Eigenkapitalrendite: 8,1% nach Steuern. Amortisation: 10 Jahre. Teilnahmequote: 75%.

Detaillierte Ertragsberechnung

Ein typisches Mehrfamilienhaus mit 25 kWp Anlage produziert etwa 25.000 kWh pro Jahr. Bei 70% Teilnahmequote werden 17.500 kWh als Mieterstrom verkauft (Erlös: 25 Cent/kWh = 4.375 Euro). Zusätzlich erhalten Sie 3,79 Cent/kWh Mieterstromzuschlag (663 Euro). Die restlichen 7.500 kWh werden eingespeist (8 Cent/kWh = 600 Euro). Gesamtertrag: 5.638 Euro/Jahr. Nach Abzug von Betriebskosten (1.500 Euro) verbleiben 4.138 Euro Reinertrag.

Mieterstromverkauf: 25 Cent/kWh an Mieter
Mieterstromzuschlag: Bis 3,79 Cent/kWh (EEG)
Einspeisevergütung: 8 Cent/kWh für Überschuss
Betriebskosten: Etwa 6% der Investition/Jahr

Faktoren der Wirtschaftlichkeit

1

Teilnahmequote der Mieter

Je mehr Mieter teilnehmen, desto wirtschaftlicher. Typische Teilnahmequoten liegen bei 60-80%. Wir unterstützen mit professioneller Mieterinformation und attraktiven Tarifen.

2

Stromverbrauchsprofil

Gebäude mit hohem Tagesstromverbrauch (Homeoffice, Rentner, Familien) sind ideal. Der Eigenverbrauchsanteil sollte bei mindestens 30% liegen.

3

Anlagengröße und Dachfläche

Pro Wohneinheit rechnet man mit 2-3 kWp. Die verfügbare Dachfläche sollte mindestens 100 m² betragen. Verschattungen reduzieren die Wirtschaftlichkeit.

4

Förderung und Finanzierung

Durch progres.nrw Förderung von bis zu 45% reduziert sich die Investition erheblich. KfW-Kredite ermöglichen Finanzierung ohne Eigenkapital. Die Rendite steigt dadurch auf über 10%.

Wirtschaftlichkeit in der Praxis

WEG Düsseldorf-Bilk, 16 Eigentumswohnungen

30 kWp Anlage für 52.000 Euro (abzgl. 23.400 Euro Förderung = 28.600 Euro Eigenanteil). Jahresertrag: 4.850 Euro. Eigenkapitalrendite: 12,4% auf Eigenanteil. Amortisation: 6 Jahre.

Vermietetes MFH Düsseldorf-Eller, 18 Wohnungen

35 kWp Anlage für 62.000 Euro. Ohne Förderung. Jahresertrag: 5.200 Euro. Eigenkapitalrendite: 6,2% nach Steuern. Amortisation: 12 Jahre. Steuerersparnis: 1.200 Euro/Jahr.

Q: Wie hoch ist die Eigenkapitalrendite?

A: Nach unserer Erfahrung erzielen WEGs mit Förderung 8-12% Eigenkapitalrendite. Ohne Förderung 5-8%. Nach Amortisation steigt die Rendite auf über 15%.

Q: Was passiert nach 20 Jahren?

A: Nach 20 Jahren endet der Mieterstromzuschlag. Die Anlage läuft aber weiter und Sie verkaufen weiter Strom an Mieter. Die Wirtschaftlichkeit bleibt attraktiv.

Q: Welche Risiken gibt es?

A: Hauptrisiko ist eine niedrige Teilnahmequote der Mieter. Wir kalkulieren konservativ mit 60% und erreichen in der Praxis meist 70-80%.

Kontakt für WEGs

Fordern Sie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung für Ihre Wohnanlage an. Wir erstellen eine individuelle Renditeanalyse mit allen Erträgen, Kosten und Fördermöglichkeiten. Telefon: 0211 / 987 654 32
Rechtliche Informationen unter Impressum & Datenschutz.